
Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen mehr, während viele Produzenten für ihre Produkte weniger erhalten! 🏭Diese Entwicklung gefährdet die Lebensmittelversorgungskette mit insgesamt mehr als 500.000 Beschäftigten - von der Landwirtschaft, über Gewerbe, Industrie und Zulieferer.
📊 Beispielsweise bei Fleisch & Wurstwaren stiegen Verbraucherpreise von Mai 2025 bis Mai 2026 um 3,4 %, während Erzeugerpreise lt. Statistik Austria um 3,7 % fielen. Damit öffnet sich eine Schere von mehr als 7 Prozentpunkten zulasten heimischer Produzenten - siehe: Preisradar - STATISTIK AUSTRIA - Die Informationsmanager
📈Die aktuelle Kollektivvertragsanpassung um bis zu 2,85% verschärft die Entwicklung in diesem Bereich, da auch Aufwendungen für diverse Rohstoffe, Energie, Verpackung, Logistik, Hygiene, Qualitätssicherung und weitere betriebliche Anforderungen nachhaltig steigen.
⚠️Setzt sich diese Entwicklung fort, verlieren österreichische Lebensmittelproduzenten (oft kleine und große familiengeführte Betriebe), notwendige Investitions- und Innovationskraft und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit und drohen vom Markt zu verschwinden.
❓Diese bei Milchprodukten, Backwaren, Getränken und anderen Lebensmitteln ähnliche Entwicklung wirft eine zentrale Frage auf: Wo bleibt die Wertschöpfung entlang der Versorgungskette hängen?
🏛️Genau hier sehen wir die Bundesregierung gefordert. Das Bundeskanzleramt Österreich und das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus haben nach der Regierungsklausur im Vorjahr die Statistik Austria mit der Umsetzung eines Preisradars beauftragt, es fehlt jedoch die unabhängige Analyse dieser Entwicklung und deren Ursachen.
🔎 Eine regelmäßige Auswertung und Interpretation durch die Bundeswettbewerbsbehörde | Austrian Federal Competition Authority kann mehr Transparenz entlang der Lebensmittelversorgungskette schaffen und Ursachen der Entwicklung offenlegen. Auf dieser Grundlage können Fehlentwicklungen erkannt und geeignete Maßnahmen gesetzt werden, damit es nicht zu einer dauerhaften Verlagerung der Wertschöpfung mit negativen Folgen für die Versorgungssicherheit kommt.
💡Eines ist klar: Wer dauerhaft steigende Herstellkosten tragen muss, gleichzeitig aber immer geringere Erlöse für seine Produkte erzielt, kann auf Dauer weder investieren noch Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit sichern.
✅ Unabhängig von einer fairen Verteilung der Wertschöpfung entlang der Lebensmittelversorgungskette und der gefühlten Teuerung beträgt der Anteil der Ausgaben für Lebensmittel am Haushaltseinkommen der Österreicherinnen und Österreicher aktuell nur 11,6 % – so wenig wie noch nie. Mit Ihrer Kaufentscheidung können Sie regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit nachhaltig stärken. Setzen Sie daher bewusst auf Lebensmittel österreichischer Familienmarken!
Pro Lebensmittel
office@pro-lebensmittel.at
Herrengasse 1
4550 Kremsmünster
Österreich
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