Die aktuellen Entwicklungen am Öl- und Gasmarkt zeigen einmal mehr, wie stark internationale Ereignisse auch die heimische Wirtschaft treffen. Steigende Energiepreise (Strom, Gas, Treibstoff, ...) und volatile Rohstoffkosten erhöhen – leider unmittelbar - für viele Betriebe die Herstellkosten, besonders in energieintensiven Branchen wie der Lebensmittelverarbeitung. Gerade Familienbetriebe stehen dabei vor einem strukturellen Problem:
Bei sinkenden Energie- und Rohstoffkosten sind Handelskonzerne unverzüglich beim Einfordern von Kostensenkungen, steigen die Kosten – so wie jetzt wieder, dauern Gespräche meist Monate und viele Produzenten bleiben auf den gestiegenen Kosten sitzen! Diese Zeit haben die meisten Betriebe leider nicht!
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Der Konsument bekommt hiervon meist nichts mit, denn die Schere zwischen Verbraucher- und Erzeugerpreisindex geht immer weiter auf, wie der Preisradar der Statistik Austria eindrucksvoll zeigt.
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Während die Regierung bei den Energiekosten beruhigt, bangen viele familiengeführte Lebensmittelproduzenten um ihre Zukunft. Die Betriebe brauchen stabile Energiekosten und rasche, praktikable Lösungen, um öffentlich nachvollziehbare Kostensteigerungen auch zeitnah am Markt unterzubringen zu können. Nur so können Familienbetriebe weiterhin jene Rolle erfüllen, die sie seit Generationen innehaben: hochwertige Lebensmittel produzieren, Arbeitsplätze sichern und auch in Krisenzeiten jederzeit die regionale und überregionale Versorgung gewährleisten.
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Pro Lebensmittel
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